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Auerbergsiedlung und Blöcke 37 und 39 der Nagelbachstraße

Auswertung der Befragung der Bewohner der Auerbergsiedlung und der Blöcke 37 und 39 der Nagelbachstraße

Soziale Stadt - Grundlage

Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt" unterstützt der Bund seit 1999 die städtebauliche Aufwertung und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in benachteiligten Stadt- und Ortsteilen. Das Programm widmet sich einer komplexen Aufgabe. Es verknüpft bauliche Investitionen der Stadterneuerung mit Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Stadtteil.

Das Programm "Soziale Stadt" ist zum Programmjahr 2012 weiter entwickelt worden (neuer Titel "Soziale Stadt – Investitionen im Quartier"). Im Vordergrund stehen weiterhin städtebauliche Investitionen in das Wohnumfeld, die Infrastruktur und die Qualität des Wohnens. Es ist vorrangiges Ziel, in den betreffenden Quartieren den sozialen Zusammenhalt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die Kommunen werden deshalb unterstützt, auf mehr Generationengerechtigkeit sowie familienfreundliche, altersgerechte und die Willkommenskultur stärkende Infrastrukturen hinzuwirken.

Der Bund stellt 2013 Finanzhilfen in Höhe von 40 Mio. Euro bereit, die in der Regel zu gleichen Teilen von Ländern und Kommunen ergänzt werden.

Befragung der Anwohner

Die Befragung wurde in der Auerbergsiedlung und Teilen der Nagelbachstraße durchgeführt, genauer:

In den Wohnblocks der Auerbergsiedlung 1 – 38, 41, 43, 45, 58, 60, 62, 64, 66 sowie den beiden Blocks der Nagelbachstraße 37 und 39.

In den Blocks der Auerbergsiedlung befinden sich jeweils 6 Wohnungen, im Block Nr. 37 der Nagelbachstraße 21 Wohnungen, im Block 39 sind 23 Wohnungen.

Insgesamt also 320 Wohnungen.

Von den 320 Wohnungen wurden 278 Wohnungen besucht.

Das entspricht einem prozentualen Anteil von ca. 87%.

In den 13% der Wohnungen, die nicht erreicht wurden, wurde ein Brief hinterlassen mit einer Telefonnummer, mit der Bitte sich zu melden. Zudem brachte der Miesbacher Merkur einen Artikel mit dieser Telefonnummer und der Aufforderung sich zu melden.

Zum Ablauf der Befragung

Die Befragung wurde durch das Gelbe Blatt und den Miesbacher Merkur angekündigt. Die einzelnen Besuche wurden nicht mehr angekündigt. Die  Anwohner standen der Befragung sehr positiv gegenüber. Das Bemühen, Probleme zu erkennen und konstruktive Lösungen dafür zu finden, war deutlich spürbar. Schon nach den ersten Interviews wiederholten sich bestimmte Probleme. Alle Lösungsansätze, die dabei entstanden, stammen allesamt von den Befragten selbst. Die Probleme waren vielen bewusst, doch Lösungen dafür zu finden, war für viele schwierig. Wurden die Vorstellungen der anderen Anwohner vorgetragen, konnte zugestimmt oder abgelehnt oder auch variiert werden.

Das Ergebnis

Zum besseren Verständnis:

a. Ziel der Befragung war, die Ideen und Vorstellungen der Bewohner der Siedlung zu entdecken. So entwickelte sich die Befragung in einigen Stufen.

Nachdem eine Reihe von Befragungen – ca. 20 Interviews -durchgeführt worden war, entwickelten sich ganz deutlich die 9 Problempunkte und Problemlösungen, die sich als Ergebnisse zusammenfassen lassen.

b. Bei 35 Wohnungen waren die Bewohner zu krank, zu alt oder sprachen zu wenig Deutsch. Machen Wohnungen waren auch nicht bewohnt.

Also beziehen sich die Prozentangaben auf die Bewohner, die sich zu diesen 9 Punkten geäußert haben:

278 Wohnungen erreicht – 35 Wohnungen, die sich nicht äußern wollten oder konnten = 243 Wohnungen

Diese 243 Wohnungen – 20 Wohnungen, in denen sich die 9 Hauptpunkte entwickelten = 223 Wohnungen

223 Wohnungen = 100 %

Verkehr

1. Die Garagen sollen dort stehen beleiben, wo sie sind. Sie sind jetzt ca. 40 Jahre alt. Sie sollen erneuert werden, angepasst an die heutigen Autos.

207 von 223 Wohnungen = 93%

2. In dieser zweiten Einfahrt gibt es links und rechts einen Bürgersteig. Der Bürgersteig entlang der Häuser ist sinnvoll. Aber der andere nicht. Er sollte entfernt werden.

205 von 223 Wohnungen = 92 %

3. Dann könnte man in den Hügeln vor den Gärten der Blöcke 11, 13, 15 und 17 schräge Parkplätze bauen. Bisher parken die Autos der Länge nach. Ca 16 Autos haben da Platz. Durch die Schrägparker hätten doppelt so viele Platz, also 32.

203 von 223 Wohnungen = 91 %

4. Gegenüber dem Garagenplatz zwischen den Blocks Nr 11 und 3 steht ein Halteverbot. Es gibt zwei Gründe dafür: Zum einen befand sich auf der Garagenseite ein Bushäuschen, zum anderen ist die Ausfahrt aus den Garagen speziell im Winter eng. Dies würde wegfallen, wenn der Bürgersteig entfernt wird.

192 von 223 Wohnungen = 86 %

5. In der Wiese, die von den beiden Halteverboten eingerahmt wird, könnte man ebenfalls Schrägparker platzieren. 8 oder 9 Autos hätten hier Platz.

192 von 223 Wohnungen = 86 %

6. An der verbleibenden Straße gegenüber den Blöcken 2, 4 und 6 parken die Anwohner oft ungünstig. Zwischen den Autos bleibt oft eine Lücke. Durch eine Markierung auf der Straße könnte man das regeln. Also gäbe es Parkplätze für 2 oder 3 Autos mehr.

185 von 223 Wohnungen = 83 %

Insgesamt könnte man ca. 25 Parkplätze schaffen.

7. An der Nagelbachstraße gibt es eine Bushaltestelle. Dort wäre es gut, wenn ein Bushäuschen die Wartenden vor dem Regen schützt.

197 von 223 Wohnungen =  88 %

Spielplätze

8. Der Kinderspielplatz ist sehr stark renovierungsbedürftig. Er liegt zwischen den Blöcken 1 und 3 und 5, 7 und 9. Der Sandkasten ist verschmutzt, die wenigen Geräte rostig und veraltet, selbst die Ruhebank lädt kaum um Sitzen ein. Der Kinderspielplatz sollte für die Kleinen da sein.

221 von 223 Wohnungen = 99 %

9. Die größeren Kinder haben kei2e Gelegenheit zum Spielen. Sie suchen sich Nischen, doch das ohne Erlaubnis. Sie sollten einen Bolzplatz bekommen. Ideal wäre ein Teil der Wiese, die gegenüber der Siedlung neben der Nagelbachstraße liegt.

216 von 223 Wohnungen = 97 %

Alle diese Vorschläge haben sich durch die Befragung entwickelt, kommen also von den Anwohnern selbst.

Neben diesen Hauptpunkten, die als erstes diskutiert werden sollten, gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen und Ideen, die ebenfalls betrachtet werden müssen.

Andere Punkte zur Diskussion

Verkehr:

10. Eine Einbahnstraße wäre gut

11. Die anderen Garagen sind auch alt

12. Die Geschwindigkeit ist oft zu hoch. Man sollte sie überprüfen

13. Gehwege für ältere Leute mit Rollatoren sind in schlechtem Zustand

14. Ein Zebrastreifen bei den Schrägparkplätzen wäre gut

15. Parken vor dem Haus sollte nur zum Ein- und Ausladen möglich sein

16. Die Frequenz der Busse ist nicht akzeptabel:  3 x pro Tag, am Wochenende gar nicht

17. Das Bushäuschen sollte transparent sein

18. An der Nagelbachstraße stehen die Autos längsseits an der  Straße. Dadurch ist sie nur einspurig befahrbar. Das ist sehr gefährlich

19. Warum gibt es keine Spielstraße?

20. Es gibt 2 x 4 Parkplätze vor dem Haus Nagel 37, die schon fast fertig gestellt sind

21. Mögliche andere Parkplätze:

  • vor dem Haus Nagelbach 37 sind ca 8 – 10 Parkplätze möglich
  • in der Wiese vor Haus 39 / 37 sind ebenfalls Parkplätze möglich
  • vor dem Haus 60 ebenfalls
  • Tiefgarage oder Parkdeck                                

Müll:

22. Der Müll ist ein großes Problem, vor allem im Zentrum der Siedlung. Schon bald nach der Leerung sind die Tonnen wieder voll, oft mit Sperrmüll

23. Eine mögliche Lösung wäre: Die Tonnen in einem umzäuntes Areal aufzustellen und jeder Mieter hat einen Schlüssel

24. Bei den beiden Blöcken 37 und 39 in der Nagelbachstraße gibt es nur eine Papiertonne. Das ist zu wenig

Spielplätze:

25. Am Bolzplatz sollte man auch einen Grillplatz mit Bänken, Tischen und Tischtennisplatten anlegen

26. Am Kinderspielplatz sollte es auch Geräte für Erwachsene geben

27. Viele Treppen im Eingang sind kaputt, die Stufen ungleich hoch, es fehlen Geländer

28. Ruhebänke sollten aufgestellt werden

Verwaltung:

29. Die WBG darf die neuen Parkplätze nicht vermieten

30. Manche Mieter würden gerne vom 1. oder 2. Stock ins Erdgeschoss ziehen. Dies wird jedoch fast immer verweigert

31. Die Kellerschächte in 37/39 wurden zugeschüttet. Jetzt schimmelt es

32. Zur Verwaltung:

a)   Der Ton ist manchmal sehr hart

b)   Die Reparaturen dauern oft ewig

c)   Die Anwohner werden oft nicht respektvoll behandelt

33. Probleme mit Haustieren: es sind zu viele

34. Treppen sind in katastrophalem Zustand

35. Jeder Mieter zahlte beim Einzug 5000 Euro. Was ist mit dem Geld?

36. Swimmingpool, also das Wasserauffangbecken unter dem Hügel ist für Kinder gefährlich

37. Die Hecken an Kreuzungen sind zu hoch

Soziale Komponenten:

38. Es gibt sehr viele ältere Leute, die ganz allein sind

39. Ein Treffpunkt außerhalb der Siedlung wäre  interessant

40. E-Mail von WBG

Und wie geht es weiter?

Es fand ein Informationsabend für alle Anwohner statt

am Donnerstag, 3. März 2016 um 19.00 Uhr

Aula der Grund – und Mittelschule Hausham

Ergebnisse dieser Veranstaltung hier (bitte klicken)

Wozu diente diese Veranstaltung:

- Besprechung der Ergebnisse der Befragung

- Vorschläge der Anwohner über weitere Vorgehensweise

- Aufstellung eines gemeinsamen Zukunftsfahrplanes

 

 

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